Umweltschule

Domschule Osnabrück – Wir sind Umweltschule

In unserer Schule erleben wir tagtäglich die Gemeinschaft, das was uns verbindet aber auch die Unterschiede, die unser Leben interessant machen. Nicht nur wir sind unterschiedlich und bereichern unsere Schule durch das, was wir können und das, was uns ausmacht. Diese Vielfalt ist allgegenwärtig und Grundlage unseres Lebens. In der regelmäßigen Begegnung, der Auseinandersetzung mit der Natur in unserer Umwelt und in dem Erkennen von wechselseitigen Beziehungen und Abhängigkeiten entwickeln unsere Schülerinnen und Schüler Wertschätzung und Verantwortung gegenüber sich und ihrer Umwelt.  Dies ist die Grundlage für eine sozial gerechte, ökologische verträgliche und langfristig ökonomische gesellschaftliche Entwicklung im Sinne unserer christlichen Grundwerte. Umweltbildung wird so zu einem maßgeblichen Baustein, prägt als Querschnittsaufgabe den Fachunterricht und bietet Anlass zu handlungsbezogenen Projekten an unserer Schule. Hier sollen Schülerinnen und Schüler die Natur im direkten Lernumfeld erfahren und sie als schützenwert erleben. Sie sollen sich aktiv an Maßnahmen zum Natur- und Umweltschutz beteiligen und durch direkte Begegnung – im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung – ökologische, ökonomische und soziale Zusammenhänge begreifen und verstehen.

Um dieses Ziel zu erreichen, bringen sich alle Schülerinnen und Schüler in jahrgangsbezogenen Umweltprojekten ein und haben zusätzlich die Möglichkeit, sich freiwillig, im Rahmen des Wahlpflichtunterrichts oder von Arbeitsgemeinschaften im grünen Bereich zu engagieren.

Aufgrund unserer Engagements im Bereich nachhaltiger Bildung sind wir als Umweltschule in Europa ausgezeichnet. Unsere Projektschwerpunkte liegen in den vergangenen Jahren in dem Handlungsfeld “Verantwortung voll konsumieren und mobil sein” sowie “Natur auf dem Schulgelände“. Unterstützt werden wir in diesem Bereich durch Freiwillige des FÖJ, die an unserer Schule ein ökologisches Jahr absolvieren.

Unsere Projekte im Zeitraum 2017 bis 2019

Die Handlungsfelder 1 und 2 setzen sich auch aus verschiedenen Projekten zusammen, mit denen wir unsere Ziele erreichen wollen. Diese Projekte sind zum Teil als verpflichtende und zum Teil als freiwillige Aktivitäten angelegt. So gelingt es, die ganze Schulgemeinschaft grundlegend einzubinden und zu aktivieren aber auch vom Interesse, der Kreativität und den Fähigkeiten einzelner als ganze Schule zu profitieren.

Handlungsfeld 1: Verantwortungsvoll konsumieren und mobil sein Ziel: Wir wollen die Bedeutung des nachhaltigen Konsums, des Wirtschaftens und des Mobilseins in unseren Schulalltag zu rücken.

Umweltshop

Hier können unsere Schülerinnen und Schüler umweltfreundliches Schulmaterial einkaufen. Der kleine Laden wird durch Freiwillige des FÖJ betreut und bezieht sein Angebot ausschließlich über nachhaltig produzierende Unternehmen. Zu Beginn eines jeden Schuljahres stehen Starterpakete zum Kauf bereit.


Wertstoffe

Im Umweltshop sammeln wir verschiedene Wertstoffe, Batterien und alte Handys. Auf Anfrage unterstützt die FÖJlerin/ der FÖJler Klassen, um sich inhaltlich mit Stoffrecycling auseinanderzusetzen.

Besondere zusätzliche Sammelaktionen im vergangenen Jahr:

„Stifte machen Mädchen stark“ und

„Deckel gegen Polio“


„REdUSE – Über unseren Umgang mit den Ressourcen der Erde“

Der Vortrag des Vereins Multivision e.V., an dem im Spätsommer 2018 die 6. bis 8. Jahrgänge teilgenommen haben, zeigte die Endlichkeit globaler Rohstoffe und Ressourcen und dem Zusammenhang mit unserem Konsumverhalten auf. Ein zentrales Thema, das im Anschluss in vielen Unterrichtsfächern weiter behandelt wurde und den Impuls für unsere Fastenaktion 2019 „Plastik fasten“ gibt.


Green Up-AG

Die Arbeitsgemeinschaft wird von den Bundesfreiwilligen des FÖJ und des FSJ gemeinsam geleitet. Hier finden Projekte statt, die Ökologie und soziales Miteinander an unserer Schule im Blick haben und verknüpfen. Teilnehmen können alle Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klasse.


Hochbeete – Kräuter die Schulküche

Unter der Leitung von FÖJlerin Katrin Handel und mit tatkräftiger Hilfe durch Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 bis 10 wurden gestiftete Eichenbohlen zu einem Hochbeet zusammengefügt. Seit dem Frühjahr 2018 werden hier erfolgreich Küchenkräuter für den Hauswirtschaftsunterricht angepflanzt.


Fahrradsalon der Domschule

Gegründet wurde die Schülerfirma Fahrrad-Salon im September 2006. Seitdem arbeiten in der Firma 10 bis 12 Schüler und Schülerinnen und engagieren sich im Nachmittagsangebot der Domschule für die fahrradgestützte Mobilität.


Mitarbeit im Peer-Projekt des RUZ im Naturpark Dümmer

Der Fahrradsalon der Domschule und die Schülerfirma Print und Design der Domschule engagierten sich in den Teilprojekten „Schlau mobil am Dümmer“ und bei der Dokumentation des Gesamtprojektes.


Reaktivierung des Lehmbackofens

Im Winterhalbjahr 2017/2018 wurde der große Lehmbackofen im grünen Klassenzimmer repariert und konnte im Frühjahr 2018 wieder in Betrieb genommen werden. Hier wird regelmäßig Brot und Pizza gebacken oder Popcorn hergestellt.


Handlungsfeld 2: Natur auf dem Schulgelände

Ziel: Wir wollen unser innerstädtisch gelegenes Schulgelände unter ökologischen Aspekten weiterentwickeln, um wertvolle Lebensräume für Pflanzen und Tiere zu schaffen

Neugestaltung des Insektenhotels im grünen Klassenzimmer

Im Winter 2017/2018 wurde das große Insektenhotel im grünen Klassenzimmer ausgebessert, so dass es im Frühjahr 2018 wieder vollständig wohnungslosen Insekten zur Verfügung steht.


Kräuterzauber und Bienenwunder

Der Wahlpflichtkurs unter der Leitung von Frau Janning-Többen geht besonders Pflanzen und Insekten auf den Grund und wird selbst aktiv. Bei dem Besuch von Bienenexpertin Janina Voskuhl und der Redakteurin Frau Pohlmann im Mai 2018 konnten viele Fragen gestellt werden. Daraufhin ergaben sich neue Ideen und ein Artikel in dem Umweltmagazin „mein Himbeergrün“ der Neuen Osnabrücker Zeitung. Die Fotos zeigen die Pflanzaktion von Sonnenblumen im Garten des Priesterseminars und den Bau von Insektenhotels.

Kräuterzauber und Bienenwunder


Frühblüher

Die Klasse 5B unter der Leitung von Frau Wilhelm pflanzt Frühblüher im grünen Klassenzimmer.


Nistkastenkamera

Um einen direkten Einblick in die Brut und Aufzucht von Jungvögeln zu bekommen, wurde im Werkunterricht von Herrn Röckers ein kameratauglicher Nistkasten angefertigt. Seit Januar 2019 hängt er an der Außenwand des H-Gebäudes und wartet auf neue Bewohner.



Neugestaltung des Pavillongartens

Nach umfangreichen Beratungen und Planungen, um alle schulischen Gruppen in den Prozess miteinzubeziehen, haben im Winter 2018/2019 die praktischen Arbeiten begonnen. Der Arbeitskreis Umweltschule wird mit Hilfe von Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrganges, die sich in einer AG zusammengefunden haben, die Fläche vor dem Pavillon neu gestalten. Neben einer Trockenmauer, einer Hecke als Abgrenzung zu den Klassen, einigen Obstbäumen und Insektenhotels sollen Hochbeete zentrale Elemente dieses begehbaren Pausenraums werden. Die Betreuung der einzelnen Beete sollen Klassen oder Gruppen der Schule übernehmen. Anfragen interessierter gibt es bereits.

Die Arbeiten sollen bis zu den Sommerferien 2019 abgeschlossen sein.


ARCHIV – Umweltschule 2015-2017

Domkartoffel – Bienenweide

Schüler der Domschule bauten auf einem Acker hinter dem Dom Kartoffeln in traditioneller Weise an, um die Indienhilfe zu unterstützen.

Es wurde gepflügt, vorgekeimte Kartoffeln gelegt, gejätet, geerntet und für den Verkauf verpackt. Nicht nur die Erzeugung von Lebensmitteln für eine gesunde Ernährung und die Wirtschabläufe: Produktion, Verkauf, Marketing erfuhren die Schüler, sondern auch, dass die Kartoffel verbindet – Menschen hier vor Ort und auch Menschen in verschiedenen Kontinenten.

Für das Folgeprojekt wurde wieder gepflügt und die Schüler legten eine Bienenwiese an. Sie lernten Bienen zu züchten und zu pflegen und Verantwortung zu übernehmen. Honig wurde geschleudert und wieder für den Verkauf vorbereitet.

Die biologischen Wechselbeziehungen zwischen Bienenvolk und Umwelt sind komplex. Das wurde den Schülern beim Beobachten sehr gut erschlossen.

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Kartoffelkochbuch

Ö̈ffentlichkeitsarbeit Domkartoffel

Domschulkartoffel Verkauf.pdf

Einladung Erntedankmarkt 2015.pdf

Einladung Erntedankmarkt 2016.pdf

Indienhilfe Domkartoffel verbindet.pdf

Karte zu Pfingsten.pdf

steckbriefe.pdf

Bienenprojekt

Das Bienenprojekt.pdf

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nach der Kartoeffelernte – Oeffentlichkeitsarbeit

Jahrbuch 2016.pdf

Kasten für das Bienenvolk.pdf

Neugier stoert die Bienen.pdf


Umweltfreundlich konsumieren

Alle Produkte, mit denen wir uns umgeben, folgen einem Konsumkreislauf: von der Rohstoffgewinnung über Produktion und Nutzung bis zur Entsorgung oder Wiederverwertung des Produkts.

Unsere Schüler sollen den kompletten Konsumkreislauf und die damit verbundenen sozialen und ökologischen Folgen erfahren, hinterfragen, nach Alternativen suchen und ihr Konsumverhalten für einen nachhaltigen Lebensstil überdenken.

Damit verbunden sind neue Wertevorstellungen und die Frage, wie wir mit unserem Konsumverhalten einen Beitrag dazu leisten können, unseren Planeten zu schützen und den Menschen ein gutes gesundes Leben zu ermöglichen.

In mehreren Projekten haben Schüler in einer Umwelt-AG oder am Projekttag für die ganze Schule oder im Fachunterricht Erkenntnisse gewonnen, umweltfreundlich zu konsumieren.


Schöpfung bewahren – Gerechtigkeit für die Menschen im Kongo

Die Klasse 9A der Domschule hat im Rahmen des Religionsunterrichts das Thema „Schöpfung“ durchgenommen. Schnell wurde klar, dass wir den Auftrag haben, die Schöpfung zu bewahren. So kam die Frage auf, welches überschaubare und realistische Projekt wir durchführen könnten, um einen kleinen Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung zu leisten. Die 9A entschied sich dafür, den schon bestehenden Umweltshop der Schule neu ins Bewusstsein der Schülerinnen und Schüler zu heben. Sie wollten vor allem darauf hinweisen, dass man hier nicht nur umweltfreundliche Schreibwaren kaufen kann, sondern auch leere Druckerpatronen und Batterien abgeben kann sowie Textmarker zum Wieder-Auffüllen bringen kann. Besonders wichtig erschien den Schülerinnen und Schülern darauf hinzuweisen, dass man im Umweltshop auch Handys abgeben kann, um sie recyceln zu lassen und somit die Mineralien, die unter menschenunwürdigen Bedingungen im Kongo abgebaut werden und dort Unterdrückung und Kriege fördern, für neue Handys wiederverwendbar zu machen. Geschätzte 100 Mio. alte Handys lagern unbenutzt in deutschen Schubladen – wie viele davon können wir einer Wiederverwertung zuführen?


Jeans

Da die Jeans zu den beliebtesten und meist veränderten Kleidungsstücken der Schüler gehört, haben die Schüler des Wahlpflichtkurses Textiles Gestalten darüber abgestimmt, mehr über die Geschichte und der Produktionsverfahren der Jeans zu erfahren.

Die Schüler lernten die Reise einer Jeans kennen von der Rohstoffgewinnung und den Umweltbelastungen bis zu den Produktionsverfahren und dessen Arbeitsbedingungen.

– Quer über den Globus- so entsteht eine Jeans.

Mit der Baumwolle beginnt alles.

Lange Arbeitszeiten, wenig Geld – zu Besuch in einer Kleiderfabrik

Es geht auch anders! Textilien sauber und fair.

Wohin mit den alten Jeans?

Die Geschichte der Jeans „Von der Arbeitshose zum Modetrend“ – von Beginn der Jeans um 1846 bis zu den 90er Jahren erarbeiteten die Schüler in themendifferenzierten Gruppen mit anschließender Präsentation im Gruppenpuzzle.

Da die Schüler über einige gebrauchte Jeans verfügten, die total out waren, konnten sie im Rahmen des Projektes diese Jeans upcyceln, indem sie den Schnitt veränderten und Objekte oder Symbole für Frieden und Freiheit verwendeten.

Es durfte genäht, gemalt, gebatikt, gesprüht, geklebt, gerissen, geschnitten werden.

Die Ergebnisse werden am Tag der offenen Tür präsentiert.

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Unverpacktes einkaufen

Um die Rohstoffe zur Verfügung zu stellen, den Müll ordnungsgemäß zu entsorgen und die Verpackung überhaupt erst herzustellen, werden Emissionen freigesetzt. Diese sorgen langfristig dafür, dass sich die Erde erwärmt.

Nachdem sich Schüler der Umwelt-AG schon über bewussteres Konsumieren informiert hatten und wussten, dass Müllberge und Plastik der Umwelt schaden, gingen sie zu „Tara“, um herauszufinden, wie Einkaufen ohne Verpackung möglich ist.

Seit Herbst 2016 gibt es den ersten verpackungsfreien Supermarkt in Osnabrück.

Bei „Tara-unverpackt genießen“ bekommt man Lebensmittel, Getränke, Kosmetik und Reinigungsmittel, die man sich selbst abfüllen kann. Außerdem kann man in einem Bistro Kaffee und Kuchen und ein Mittagessen einnehmen.

Nachdem den Schülern das Prinzip des Shops erklärt wurde, mussten sie selbst herausfinden und notieren, aus welchen Bereichen man Produkte kaufen kann, was man aus den Bulk Bins abfüllen kann, was man mit Lebensmitteln ganz ohne Verpackung macht und wie man den Preis erfährt.

Beim Selbstversuch des Einkaufens erkannten die Schüler, dass Spontaneinkäufe durch das Prinzip von selbst mitgebrachten Behältnissen erschwert werden, dass es zeitlich mehr Aufwand ist und dass Kreativität gefragt ist.

Doch unverpacktes Einkaufen ist möglich! Mit gezielterer Verpackungsauswahl können wir die Klimabilanz unseres Lebensmittelkonsums verbessern.

Die Schüler haben erkannt: Mehr Mehrweg als Einweg, Plastikverpackungen und Tetrapacks nach Möglichkeit vermeiden und auf Glas und Papier setzen, gesundes Plastik gibt es nicht, nicht unüberlegt kaufen, Wiederverwenden ist besser als recyceln, noch besser für die Umwelt ist jedoch die Müllvermeidung.

Schüler machen sich auf zu einer umweltbewussteren Lebensweise.

89 Mrd. Liter Wasser werden jährlich weltweit in Plastikflaschen abgefüllt, 80 Prozent dieser Flaschen landen im Müll.

800 Mio. PET-Flaschen sind pro Jahr in Deutschland im Umlauf

450 Jahre dauert es ca. bis eine Plastikflasche zerfällt, Flaschenwasser verursacht eine 90- bis 100-fach höhere Umweltbelastung als Leitungswasser

Alternative Verpackungsmöglichkeiten

Einkaufen ohne Verpackung

– Jute- oder Stoffbeutel statt Plastiktüten verwenden

– Glas statt Plastik

– Vorratsgläser statt Plastikdosen

– eigene Behälter mitbringen

– lose statt abgepackt

– keine To-Go-Behältnisse verwenden

– Kaffeebecher aus Edelstahl oder Keramik statt Einwegbecher

– Papiertüten

Wie gelangen Schadstoffe in unseren Körper?

Alle Produkte aus Plastik geben nach und nach Schadstoffe ab – und das viele Jahre hinweg.

Atmung: Laminat- und PVC-Böden sowie Autoarmaturen und Möbel geben schädliche Inhaltsstoffe an die Luft ab, die wir einatmen.

Nahrung:Plastikverpackungen von Lebensmitteln setzen Schadstoffe frei, daher sind alle eingeschweißten Nahrungsmittel belastet. Besonders betroffen sind fetthaltige Produkte wie Käse, Wurst, Knabbereien und Fruchtgummi, aber auch Getränke in Plastikflaschen.

Haut: Durch direkten Kontakt mit Kunststofffasern (Polyester, Acryl – wie in Bettwäsche, Fleecepullovern, Sportbekleidung usw.) gelangen Schadstoffe in unseren Körper. Gefahr birgt auch der Hautkontakt mit Weich-PVC in Nagellacken, Cremes, Shampoos, Seifen, Parfums und Deodorants.

Mund: Plastikgeschirr und –besteck stehen unter Verdacht, gesundheitsschädlich zu sein. Weichmacher sorgen dafür, dass sprödes, hartes Plastik elastisch, biegsam und geschmeidig wird. Es wird mit der Zeit aus den Produkten ausgewaschen und an die Umwelt abgegeben. Besonders Kinder sind gefährdet, die alles in den Mund stecken. Zahlreiche Billigspielzeuge enthalten enorme Schadstoffe. Riecht ein Produkt stark nach Chemie, besser die Finger davon lassen.

Bewusster konsumieren – besser leben

Unser Konsumverhalten ist stark von Gewohnheiten geprägt.

Einstieg in ein plastikfreies Leben

Wie schwer ist der Umstieg?

Anfangen – Schritt für Schritt

Plastik nicht nur beim Kauf von Lebensmitteln einsparen, sondern auch im Bad und Haushalt(Putzmittel), bei Spielsachen, bei Textilien und Kleidung, beim Wohnen und Renovieren, usw.

Bei Neuanschaffungen an plastikfreie Produkte denken!

Am Anfang steht jedoch der Lebensmittelkauf.

Mit einem Mix aus Selbermachen, Wiederverwerten und Entrümpeln ist schon viel gewonnen.

Nachhaltigkeit – Fazit

Ein Leben ohne Plastik ist möglich.

Gesundes Plastik gibt es nicht.

Kauft nicht unüberlegt.

Übertriebener Aktionismus ist nicht sinnvoll.

Nur eines ist schlimmer, als Plastik zu kaufen: Plastik wegzuwerfen!

Nutzt Behälter um, die eigentlich für das Recycling gedacht sind.

Mistet nicht wahllos aus.

Vielleicht findet ihr für einige Dinge eine andere Verwendung.

Wiederverwenden ist besser als recyceln.

Noch besser für die Umwelt ist jedoch die Müllvermeidung!

Wir machen uns auf zu einer umweltbewussteren Lebensweise.

Abfüllen aus den Bulk Bins

Coffee to go

Coffee to go-Becher sind ein wahrer Fluch für die Umwelt.

Ein Coffee to go Becher ist eine tolle Sache.

Der Becher, in dem er gekauft wird, ist das genaue Gegenteil.

Der Kaffee für unterwegs gehört für viele zu modernem Lifestyle.

Das heißt: Pappbecher statt Keramikbecher.

Dabei kann man Coffee to go auch umweltschonender genießen – und horrende Müllberge vermeiden.

An einem Aktionstag beobachteten Schüler der Klasse 7C das Trinkverhalten von Personen, die draußen vor den Cafes und Kaffeehäusern saßen, durchwühlten Papierkörbe, sammelten weggeworfene Plastikbecher und erkundigten sich im Verkaufsraum nach anderen Trinkbehältern. Jeder Schüler hatte schon mal einen Coffee to go getrunken und gedankenlos entsorgt wie alle anderen.

Nachdem sie erfahren hatten, dass Einwegpappbecher eine Lebensdauer von ca. 15 Min. haben und ein Problem sind

– durch riesige Müllberge

– immense Ressourcen in der Produktion verbrauchen

– die Umwelt und das Klima belasten

– Kunststoffe für die Innenbeschichtung und Plastikdeckel anfallen

– regelmäßiger Gebrauch gesundheitsschädlich ist

haben die Schüler recherchiert, Erkenntnisse zusammengetragen und umweltfreundliche Maßnahmen erarbeitet was zu tun ist gegen die Becherflut. (s. Ordner)

Das Ergebnis wurde auf einer Stellwand im Eingangsbereich der Schule präsentiert.

Damit wollte man bewirken, dass alle Schulmitglieder mehr über die Umwelt und deren Schutz nachdenken, in Zukunft Mehrwegbecher benutzen und somit weniger Plastikmüll produzieren.

Coffee to go – gebrühter Kaffee – drücken – bisschen Zucker – umrühren – trinken

Danach landet der Pappbecher nach etwa 15 Minuten im Müll.

Einer letzten Studie zufolge trinken mehr als zwei Drittel der Deutschen hin und wieder oder häufig Kaffee im Pappbecher. Bei den 18-35jährigen sind es sogar 80 Prozent.

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Bewusster konsumieren – besser leben

Unser Konsumverhalten ist stark von Gewohnheiten geprägt.

Einstieg in ein plastikfreies Leben Wie schwer ist der Umstieg? Anfangen – Schritt für Schritt

Plastik nicht nur beim Kauf von Lebensmitteln einsparen, sondern auch im Bad und Haushalt(Putzmittel), bei Spielsachen, bei Textilien und Kleidung, beim Wohnen und Renovieren, usw.

Bei Neuanschaffungen an plastikfreie Produkte denken! Am Anfang steht jedoch der Lebensmittelkauf. Mit einem Mix aus Selbermachen, Wiederverwerten und Entrümpeln ist schon viel gewonnen.

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Nachhaltigkeit – Fazit

Ein Leben ohne Plastik ist möglich. Gesundes Plastik gibt es nicht. Kauft nicht unüberlegt. Übertriebener Aktionismus ist nicht sinnvoll. Nur eines ist schlimmer, als Plastik zu kaufen: Plastik wegzuwerfen! Nutzt Behälter um, die eigentlich für das Recycling gedacht sind. Mistet nicht wahllos aus. Vielleicht findet ihr für einige Dinge eine andere Verwendung. Wiederverwenden ist besser als recyceln. Noch besser für die Umwelt ist jedoch die Müllvermeidung! Wir machen uns auf zu einer umweltbewussteren Lebensweise.


Unser Essverhalten – unsere Umwelt – klimafreundliche Küche

Mit dem Thema „Klimaschutz gehört auf den Tisch“ hat sich der Wahlpflichtkurs des 9. Jahrgangs der Domschule näher auseinandergesetzt.

Es wurde überlegt, recherchiert, inwiefern unser Essverhalten Einfluss auf das Klima hat.

Gruppenteilig wurden verschiedene Bereiche bearbeitet und die Ergebnisse in einem Flyer zusammengefasst.

Als Schwerpunkte galt es z.B. Tipps für klimafreundliches Handeln zuhause, den klimafreundlichen Lebensmitteleinkauf und natürlich auch klimafreundliche Rezepte zu entwickeln, die dann auch in der Praxis ausprobiert wurden.

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Wir haben mit unserem Schulleiter Herr Diekmann ein Interview geführt

Was halten Sie von diesem Projekt? Ich finde, dass das Projekt eine gute Idee ist, sich mit anderen Schulen zu messen und eine Chance zu bekommen, um ihre Schule zu verschönern.

Was verstehen Sie unter gutem und preiswerten Essen? Ich finde, dass gutes Essen nicht gleich teuer sein muss. Es kann auch Essen geben, das mir schmeckt das aber gleichzeitig nicht teuer ist.

Achten Sie eher auf den Preis oder die Qualität? Meiner Meinung nach finde ich, dass beides eigentlich wichtig ist, aber ich denke, dass die Qualität noch wichtigerer ist als der Preis. Es kann auch Essen geben, das preiswert ist aber eher schlecht schmeckt.

Wie finden Sie, dass wir uns für dieses Projekt engagieren? Ich finde, dass das eine geniale Idee ist, dass sich Schüler dafür einsetzen. Dass sie versuchen, unsere Schule mit einer neuen Küche auszustatten.

Was essen Sie denn am liebsten aus Kartoffeln zubereitet? Es gibt mehrer Gerichte die lecker sind aber ich mag meistens alles was mit Kartoffeln zubereitet wird.

Finden Sie, dass gutes essen teuer sein muss, oder dass wenn es genauso gut zubereitet wird nicht für viel Geld bezahlt werden muss? Ich denke, wenn Essen, das nicht so preiswert ist genauso gut schmeckt wie Essen das teurer ist, wäre es für mich relativ egal.

Was halten Sie von ausländischem Essen? Auf unserer Schule gab es mal Schüler aus Kasachstan und ihr Lieblingsessen war ein Gericht das Pijelemänie hieß. Das Gericht besteht aus Teig, der mit Hackfleisch und Zwiebeln gefüllt war und ich fand, dass dieses Essen sehr genießbar war.

Ist für Sie selbstgemachtes Essen besser als Fertigrodukte aus dem Laden? Grundsätzlich finde ich, dass selbstgemachtes Essen immer besser ist als Fertiggerichte.

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Abfallvermeidung – Tausch von Plastiktüten gegen Jutetaschen

Alle sollen für sinnvolle Mülltrennung sensibilisiert werden, alle sind aufgefordert, Müllmengen zu reduzieren und Gewohnheiten zu ändern.

Schüler sollen durch Abgleich des Abfallaufkommens (vorher – nachher) messbare Werte/Erfolge für das Einsparen von Ressourcen erkennen und versuchen, durch ihr Konsumverhalten Einfluss auf Verkaufsstellen in unserer Stadt zu bekommen.

Durch den Tausch von Plastiktüten gegen Jutetaschen wurden viele Personen auf die Problematik aufmerksam und nachdenklich gemacht.

1: Herstellung der Jutetaschen

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2: Vorbereitung zur Tauschaktion

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3: Tauschaktion Fußgängerzone

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4: Presseartikel Infos an alle Schulmitglieder

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5: Nachhaltigkeit

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Generationen verbindendes Lernen: Wie Alt und Jung voneinander lernen

Ein Seniorenheim befindet sich in unmittelbarer Nähe der Schule.

Alt und Jung lernen einander kennen. Ein Geben und Nehmen bei gleichzeitigem Respekt und Akzeptanz der anderen Generation lassen Berührungsängste abbauen.

Die Schüler erfuhren, wie viel Freude sie den alten Menschen mit Zeit und Zuwendung machen konnten und mit welchen Schwierigkeiten ältere Menschen im Alltag zu kämpfen haben.

Für die Schüler war das eine starke Entwicklung der sozial-emotionalen Kompetenz.

1: Einfühlen

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2: Adventliche Stunde

Adventliche Stunde

3: Weihnachtsvorbereitungen

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4: Weihnachstfeier

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5: Schneemann bauen

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6: Ostervorbereitungen

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7: Spielen im Clarastift

Spielen im Clarastift (1)

8: Mit den Senioren unterwegs

Mit den Senioren unterwegs (1)

9: Öffentlichkeitsarbeit

Internetauftritt der Domschule

www.domschule-os.de im Januar 2013,1

Jahrbuch 2013

Bericht und Fotos.pdf

Titelseite.pdf

Stellwände im Eingangsbereich der Domschule von Februar bis Mai 2014

Stellw&aumlnde (1)

10: Berichte

Bericht 1, Vorstellung der AG im Januar 2013 (Fotos in Weihnachtsvorbereitungen, Mit den Senioren unterwegs).pdf

Bericht 2, Februar – Mai 2013 (Fotos in Schneemann bauen, Ostervorbereitungen).pdf

Bericht 3, Januar 2014 (Fotos in Spielen im Clarastift).pdf

Bericht 4, Januar 2014 (Fotos in Spielen im Clarastift, Mit den Senioren unterwegs).pdf

Bericht 5, Januar 2014 (Fotos in Spielen im Clarastift, Mit den Senioren unterwegs, Weihnachtsvorbereitungen, Ostervorbereitungen).pdf

11: Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit.pdf

Domschule Osnabrück

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