Advent in der Domschule

Die kommende Adventszeit haben wir unter das Thema „Engel – himmlische Boten“ gestellt. In den Klassenzimmern, in den Fluren, die von der SV dekoriert werden, überall begegnen uns Engel. Der 5. und 6. Jahrgang erhält zu Beginn der Adventszeit jeweils einen wunderschönen Holzengel, den Herr Röckers gestaltet hat. Der Engel soll einen besonderen Platz in den Klassenzimmern bekommen. Auch erhalten alle Klasse Geschichten, Mandalas und Bastelideen. Alles das kann in einer kleinen Adventsbesinnung eingesetzt werden. Auch  in den  Frühschichten und  in den  Weihnachtsgottesdiensten werden wir den himmlischen Boten begegnen. Die „liturgische  Ecke“ gestalten in dieser Adventszeit die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7a. Auch wenn es gerade in dieser Zeit viel zu tun gibt, wünschen wir allen besinnliche Momente und vielleicht treffen wir ja „unseren“ Engel!

Die Fachkonferenz Religion

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage

Seit 2015 hat unsere Domschule die Auszeichnung SOR-SMC. Damit verpflichten wir uns als Schülervertretung, einmal im  Jahr eine Aktion durchführen, um alle Schüler an diese Auszeichnung und ihre Bedeutung zu erinnern: Nach der Verleihungsparty 2015 auf dem Schulhof mit unseren  Paten Robin Knaak und Michael Hull, einer großen Aktion 2016 in der Turnhalle mit viel Tanz und Spaß und unserem Rap gegen Rassismus, den die ganze Schule in Gebärdensprache mitgemacht hat und schließlich 2017 die Teilnahme der SV an dem Musical „One Word“ in der Stadthalle OS. In diesem Jahr ist es eine kreative Aufgabe für die Schüler geworden. Jede Klasse hat eine kleine Leinwand bekommen, auf der sie sich frei auslassen durften. Jede Leinwand – von uns Friedensstein genannt – wird ein Teil der Friedensmauer, die wir in diesem Schuljahr installieren werden. Die Ergebnisse sind wirklich toll geworden und wir haben daraus sogar ein Fotoalbum erstellt, was sowohl  unsere beiden Paten als  auch Pater Franklin als Geschenk bekommen.

DANKE an alle Klassen für dieses tolle Ergebnis!

Maike Kaufmann und Julia Lahrmann

Elternabend zu dem Thema „Mediengebrauch von Kindern und Jugendlichen – Risiken und Chancen“

Liebe Eltern,

im Zeitalter der digitalen Medien nutzen immer mehr Kinder und Jugendliche die vielseitigen Möglichkeiten der Kommunikation und Unterhaltung über das Handy und das Internet. Bereits seit einiger Zeit ist das Smartphone bei vielen ein wesentlicher Bestandteil des Alltages, und dies nahezu unabhängig vom Alter. Dabei spielen besonders WhatsApp, aber auch Onlinespiele eine große und wichtige Rolle. Doch was ist noch normal? Wa s ist exzessive Mediennutzung? Gibt es eine Grenze? Welche Gefahren gibt es?
Es ist wichtig, neben Regeln und Aufklärung, Jugendliche dabei zu unterstützen, eine eigene Haltung und individuelle Handlungsstrategien zu entwickeln. Welche Rolle wir als Erwachsene dabei spielen, wollen wir an diesem Abend darstellen und diskutieren.

Der Informationsabend richtet sich an die Eltern der Jahrgangsstufen 7 – 10.

Referent: Felix Mack
Fachambulanz für Suchtprävention und Rehabilitation – re:set!
Caritasverband Osnabrück

Termin: Mittwoch, 07.11.2018
19.00 – 20.30 Uhr
Raum E32

Das Team der Schulsozialarbeit, Julia Lahrmann und Sebastian Handt, freut sich, Sie begrüßen zu dürfen.


Elternbrief

Ein Besuch bei Pater Franklin in Bhopal

Die Koffer vollgepackt mit Gummibärchen, Bunt- und Filzstiften, Luftballons – und außerdem einer Menge Briefen von Schülern – so starteten wir etwas aufgeregt am ersten Sonntag der Herbstferien von Frankfurt aus über Neu Delhi nach Bhopal, um dort Pater Franklin und seine Kinder zu besuchen. Mit mir reiste Herr Alexander Nümann aus Osnabrück, ebenfalls ein großer Unterstützer von Pater Franklin.

Schon gleich bei unserer Ankunft wurden wir, obwohl es noch sehr früh am Morgen war, auf das herzlichste von einer Delegation aus Priestern, Schwestern und auch Schülerinnen und Schülern empfangen. Dieses herzliche Ritual, bestehend aus Waschung der Hände, Setzen eines farbigen Punktes für Glück, Segen und Willkommen auf die Stirn, Bewerfen mit frischen Blütenblättern und schließlich dem Umhängen mindestens einer Blumengirlande sollte uns in den nächsten Tagen noch sehr häufig begegnen.

Während der kommenden fünf Tage zeigte uns Pater Franklin seine Kindergärten, Schulen und die Kinderheime. Und überall hatten die Kinder großartige Programme für uns vorbereitet und sangen, tanzten, machten kleine Theateraufführungen für uns und waren unglaublich herzlich. Uns hat es sehr beeindruckt, mit wie viel Eifer und Begeisterung die Kinder uns die Ergebnisse ihrer Arbeit zeigten. Und wenn man dann bedenkt, dass keines dieser Kinder die Möglichkeit Zum Tanzen, Singen oder Lernen gehabt hätte, wenn Pater Franklin sie nicht aufgenommen hätte, wird einem bewusst, was für ein großes Werk dieser Mann geleistet hat.

Besonders beeindruckt haben uns zwei Ereignisse:

In der Nähschule durften wir etwa 60 Näherinnen ihre Zertifikate für die abgeschlossene Ausbildung überreichen. Das war ein besonderer Tag für sie, denn durch diese Ausbildung und durch die Nähmaschine, die jede zum Abschluss erhält, können die Frauen und Mädchen nun selbstständig ihren Lebensunterhalt verdienen oder zum Familieneinkommen beitragen. Die Freude darüber war deutlich spürbar.

Am vorletzten Tag unseres Besuchs durften wir nach einem festlichen Programm mit vielen Schülerbeiträgen die Ausstellung der Ergebnisse einer Projektwoche zum Thema „ Technische Entdeckungen“ eröffnen. Licht ohne öffentliches Stromnetz, Anlegen von Wasservorräten, Modelle zur Energieersparnis usw. wurden hervorragend präsentiert und erklärt. Die zukunftsweisenden Ideen der Schülerinnen und Schülern und auch die selbstbewussten und detailgetreuen Präsentationen – in der Regel erstellt aus Abfällen, die kreativ eingesetzt wurden – haben uns beeindruckt. Übrigens auch diese Schule in Bhopal hat genau wie wir das erklärte Ziel, sich gegen Rassismus und Ausgrenzung einzusetzen.

Ein Besuch in der Lepra-Station oder in der Kolonie der ehemals Leibeigenen, bei der Ärztin Dr. Ritu, die unermüdlich Pater Franklins Kranke versorgt oder auch im Kindergarten „Tiny Tods“, der ersten Station der Kinder, haben uns sehr bewegt und gezeigt, wie das gespendete Geld eingesetzt wird.

Die Lebensweise der Kinder bei Pater Franklin ist sehr einfach und trotzdem sind alle Kinder glücklich, fröhlich und begeistert. Alle Menschen dort begegneten uns mit unglaublicher Wärme und Herzlichkeit und vor allem auch Dankbarkeit. Immer wieder erwähnte Pater Franklin in seinen Ansprachen sehr deutlich, dass alles, was er den Kindern anbieten kann, nur durch die Spenden aus Deutschland, von der Indienhilfe möglich ist. Es ist gut zu sehen, dass unsere Hilfe dort ganz direkt ankommt. Durch unser Geld und gleichzeitig durch die gute Arbeit der Menschen in Bhopal kann so vielen Kindern geholfen und eine Perspektive gegeben werden.

Auch hier gilt unser Dank allen, die sich immer wieder für Pater Franklins Arbeit einsetzen und ihn unterstützen.

Sabine Müller


Mit dem singenden Bus durch England

Energiegeladen, stimmungsvoll, immer gut drauf und vor allem talentiert! Eure Begabung gehört gesammelt in den Jugend-Chor von Frau Mieth! Großartig!

Mal ganz abgesehen von eurer Gesangskunst, war diese Englandfahrt tatsächlich auch deshalb außergewöhnlich, weil ich das seit vielen Jahren bewährte Programm (zugegebenermaßen egoistisch)  mit kleinen Nuancen abgewandelt hatte, um selbst neue Eindrücke zu sammeln.

Mein Fazit:

Das True Crime Museum in Hastings war schon cool, aber ohne Übersetzung doch sehr anspruchsvoll für euch. Und für ängstliche Seelen ist das auch nichts. Da muss nächstes Mal etwas anderes her. We’ll see.

Der London Theatre Workshop war nur so mittelmäßig. Ihr habt das toll gemacht! Die Schauspieler im Prinzip auch. Ich glaube, sie hätten die Gruppe teilen sollen, dann wäre es für die beiden weniger anstrengend gewesen und ihr hättet nicht so lange warten müssen, eure Waschmaschine oder den Blumenstrauß zu präsentieren.

Und die Thames Clippers waren ja der totale Reinfall. Zwei Stunden Wartezeit trotz Pre-Booking hat mich doch aus der Fassung gebracht. Aber IHR wart so entspannt als wir wieder mit der Tube zur O2 Arena gefahren sind. Und ALLE (…ja gut, Ausnahmen gibt es ja immer, Herr Hofschröer) hatten tatsächlich noch ihre Travelcard! Ein Traum.

Letztlich ist jede Englandfahrt anders, egal wie das Programm aussieht. Das liegt natürlich immer an den Menschen, die mitfahren. Fange ich mal bei Frau Igelbrink und Herrn Hofschröer an: Bestes Team. Besser geht nicht! Was für eine Woche mit euch! Thank you so much and a big big hug!

Und jetzt komme ich zum Wesentlichen. Ihr wart fantastisch. Und damit meine ich jetzt nicht das Singen. Ihr wart immer pünktlich. Ihr habt zu keiner Zeit herumgenörgelt (naja, zumindest haben wir es nicht gehört). Ihr habt euch prima mit dem anderen Lebensstandard in euren Gastfamilien arrangiert, denn das gehört auch zum lifelong learning oder interkulturellen Lernen dazu. WOW- und keiner ist beim Duschen gestorben! *TOP*

Besonders gefreut hat mich jedoch als der family organizer Valerie (die blonde Frau, die morgens immer beim Abholen mit im Bus saß) am Abfahrtsmorgen ausdrücklich betonte, ALLE Gastfamilien haben die Rückmeldung gegeben, sie hätten die besten Gastkinder ever gehabt. DAS war für mich auch neu, das hatte ich auch noch nie!  So! Passt ausgesprochen gut ins Bild!

Eine schlechte Nachricht bleibt mir noch zum Schluss. Der Plan mit dem kollektiven Sitzenbleiben, um im nächsten Jahr wieder mitzufahren, wird nicht aufgehen. Ich fürchte, dass würde auffallen. Also, behaltet diese Fahrt in guter Erinnerung, lernt fein weiter in der Schule. Ich sehe euch beim nächsten Auftritt im Jugend-Chor. Freue mich schon!

 

Eure Michaela Niermann

„Let’s Sing!“ – 7F nimmt an Chorprojekt der Städtischen Bühnen OS teil

Inmitten von hundert anderen Schülerinnen und Schülern von vier Osnabrücker Schulen hatte die Klasse 7F der Domschule zusammen mit ihrem Musiklehrer Herrn Friedrich viel Spaß an ihrem ersten Arbeitstag mit den Profis vom Theater. Das Projekt gipfelt in einem großen Konzert am 29. Mai 2019 im Theater am Domhof, zu dem wir jetzt schon herzlich einladen!

Domschule Osnabrück

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