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Zusammen gegen Antisemitismus!

Die Schulstiftung im Bistum Osnabrück mit 21 Schulen und rund 13.000 Schülerinnen und Schülern im Nordwesten der Bundesrepublik Deutschland bemüht sich seit Jahren um den interreligiösen Dialog und die Prävention gegen Antisemitismus, nicht erst seit dem Anschlag von Halle. Aber dieses Verbrechen ist uns Anlass, unsere Bemühungen zu intensivieren.

Finale in Ankum

Am Mittwoch, den 30.10. fand das Finale vom Schulwettbewerb Reiten in Ankum statt. Mahee aus der Klasse 10b hat sich von den Schulen im Weser-Ems Bereich qualifiziert. Mit ihrem Pferd Comverse lieferte sie im Jokerspringen ein spannendes Finale. Ihr erster Ritt war fehlerfrei, so dass sie im Stechen antreten konnte. Leider hatte sie zwei Fehler und belegte somit Platz acht. Trotz Fehler haben die beiden eine tolle Runde gezeigt und wir waren froh, dass sie die Domschule in diesem Bereich vertreten konnte.

Von der Ernte zur Verarbeitung

Diese Erfahrung machte die Klasse 7f  während ihres HW–Unterrichtes.
Bei schönstem Herbstwetter bereitete das Apfelpflücken nicht nur riesigen Spaß, sondern auch die sich anschließende Verarbeitung der Äpfel in der Schulküche zu frischem Apfelmus. Hm, ist der lecker!

Die Reise geht weiter

“Enxaneta” ist der katalanische Name für das Kind, das wie ein Äffchen geschickt einen Menschenturm („Castell“) hochklettert und die Menge unter sich grüßt. Merkwürdig, ganz unbegreiflich, aber sehr beeindruckend und unterhaltsam. Dieses Gefühl hat die 17 SchülerInnen und zwei Lehrkräfte, die an der ersten Studienreise nach Barcelona (22. – 27. Oktober 2019) teilnahmen, begleitet: Vieles ist komisch, ungewohnt und schwer zu verstehen, aber genießen kann man es trotzdem.

Die spanische & katalanische Sprache und Kultur, die Mosaike im Straßenbild der Ramblas, die fremden Produkte im Mercado de la Boquería, die verrückte, geniale Kunst von Gaudí in der Sagrada Familia und dem Parc Güell, die wunderschöne Aussicht von dem Montjuic aus, die riesige Tourismusindustrie, die wimmeligen Stadtpläne und die verwirrenden Verkehrsmittel… Sich zwischen all dem zurechtzufinden war nicht immer einfach, aber alle hatten Spaß und konnten eine Menge lernen. Weitere Bilder und Eindrücke auf https://tinyurl.com/y2xx4ngo

Kurz vor dem Aufbruch schrieb eine Mutter in einer E-Mail: “Ich hoffe, dass alle gesund und sicher wiederkommen und ganz viele Erfahrungen sammeln.“ Wenn es stimmt, dass eine Erfahrung „nicht das [ist], was einem widerfährt, sondern das, was ein Mensch mit dem, was ihm widerfährt, macht“ (Aldous Huxley), dann geht die Reise in der Schule jeden Tag weiter. Hoffentlich mit mehr Motivation zum Lernen einer neuen Sprache, zum Kommunizieren und zur Begegnung mit Unbekanntem. Sollte es irgendwann mal zu viel werden, bleibt immer der Rückzug in die Komfort-Zone bei McDonald’s, um sich wie Zuhause zu fühlen, Kraft zu tanken und der nächsten Herausforderung entgegenzutreten.

Im Jahr 2026, genau 100 Jahre nach Gaudis Tod, soll die Sagrada Familia endlich fertig sein. Jeder, der Barcelona besucht, ist gespannt. Wer weiß? Vielleicht wird auf dem höchsten Kirchturm der Welt ja ein “Enxaneta” sein, das die Menge grüßt? Sollte die Fahrt nach Barcelona eine Tradition werden, dann sind vielleicht auch Schüler/innen der Domschule dabei.

Teatime in Hastings and heavy rains in London

Wenn ich an Hastings 2019 zurückdenke, fällt mir zuerst die Teatime ein und dann die wolkenbruchartigen Regenfälle in London am 24.09.2019, als sich die Themse in eine stinkende Kloake verwandelte. Leider waren viele Regenjacken nicht tauglich für diese Art von Regen. Naja, und da niemand den ganzen Tag in Gummistiefeln laufen kann, waren eure trainers auch pitschnass. Thank God, vormittags konnten wir unsere Tour zu Fuß durch Westminster, dem Regierungsviertel Londons, ab den Houses of Parliament mit dem ewig eingepackten Big Ben über Whitehall, an 10 Downing Street, dem Amts- und Wohnsitz von Großbritanniens Premierministers (derzeit crazy Boris Johnson- dem Brexit-Verfechter)und den Horse Guards vorbei, durch den St. James‘ s Park (mit den Aggro-Squirrels) zum Buckingham Palace mit Endpunkt Green Park fast trocken unternehmen. An dieser Stelle sei erwähnt, dass Lehrkräfte augenscheinlich „taub“ sind auf ständiges Fragen wie etwa Wie lange gehen wir noch? oder  Haben wir heute noch Freizeit? Diese gefühlte Dauerschleife verarbeiten wir in unseren Träumen. Nur, dass ihr es auch wisst. Die Freizeit folgte ab Green Park. Das hieß für die meisten von euch SHOPPEN, sei es im Hard Rock Café, an der Oxford Street oder Regent Street. Uns kam zu Ohren, dass sich eine Gruppe zum Leicester Square vorwagte, um die M&M’s World zu stürmen. Den Abschluss des Tages krönte unsere Fahrt im London Eye, nach besagtem Unwetter. Ein traumhaftes Farbenspiel am Himmel mit Sonne und Wolken und unter uns die braune Themse. What a day!

Wir haben natürlich auch Hastings und Brighton erkundet. An unserem zweiten Tag in London waren wir in Greenwich und sind auf dem nicht mehr stinkenden River Thames zurück nach Westminster geschippert. Nach dem Mittagessen in Covent Garden haben wir schließlich das Shakespeare‘s Globe Theatre besichtigt, wo ihr einen Theater-Workshop zu Shakespeare’s plays hattet. Ich frage mich, ob „meine“ Gruppe mittlerweile mal Google gefragt hat, wie es mit King Duncan, Macbeth und Lady Macbeth weiterging. Unsere Schauspielerin hat euch auf jeden Fall ziemlich neugierig gemacht. Richtig gut.

Bleibt noch die TEEEEEAAAATTTIIIIIIIIME zu benennen. Die interessante blonde Frau mit den auffallend langen und toupierten Haaren empfing uns mit dem obigen Aufruf, und zwar immer wieder bis alle an den schick eingedeckten Tischen saßen. Scones und strawberry jam standen ebenfalls schon auf dem Tisch. Die Situation war schon etwas spooky und die Spannung stieg. Letztlich war dies mein persönliches Highlight der Fahrt. In anschaulicher Weise habt ihr gelernt, wie früher Teatime gehalten wurde. Ihr wisst, wie man ordentlich am Tisch sitzt #sit upright, you’re not a tortoise, aren’t you, wie die Menschen gekleidet waren, wie man gesittet die Teetasse zum Mund führt, die Finger hält und trinkt #lady grey, wie man angemessen klatscht #butterflyclap. Etliche von euch sind ausgesprochen gute Tänzer und Tänzerinnen und hätten eine Teatime im 19.Jahrhundert mit Bravur gemeistert #teatime-sunhine. Ich fand uns drei Lehrerinnen beim Tanzen auch nicht schlecht, oder?

Aber die wichtigste message, die uns die elfenhafte Dame mitgab, dürft ihr niemals vergessen:

Save the polar bears, don’t kill the bees and eat more green!

Ein besonders großes Dankeschön geht an meine wunderbaren Begleiterinnen Sandra Igelbrink und Edith Jakubowski. Wir waren ein top Team! Eure Michaela Niermann

Der deutsch-französische Austausch 2019

Unter schwierigsten Bedingungen haben wir – Frau Hilbers und Frau Kaufmann – es gewagt, mit 17 Schülern der Domschule – dank der bedingungslosen Unterstützung der Eltern – den Austausch aufrecht zu erhalten. Was war passiert? Seit etwa 1983 existiert der Austausch mit der Schule Saint-Augustin aus Angers und seitdem reisen wir alle 2 Jahre im Herbst mit Schülern dorthin und empfangen im Frühjahr die französischen Corres (Austauschpartner). Da der Austausch 2017 aufgrund der Romfahrt ausgefallen war, hatten wir einige Änderungen vor Ort nicht mitbekommen. Nun hatten seitdem sowohl der Rektor, die Konrektorin und die Deutschlehrerin die Schule verlassen und wir wussten nicht, welchen Stellenwert der Austausch bei den aktuellen Beteiligten hat.

Nach dieser Fahrt muss man nun sagen, dass wir sowohl von Seiten der Schulleitung als auch von den Familien sehr herzlich empfangen wurden und durchaus eine positive Resonanz gespürt haben. Es war eine gelungene Fahrt und es wurden uns alle Türen für die Zukunft geöffnet, auch wenn noch nicht ganz klar ist, ob die Corres uns im Frühjahr tatsächlich besuchen werden. Das hat eher organisatorische Gründe.

Ich denke, dass die Schüler viele Erinnerungen mitnehmen werden, die unvergesslich sind.

Ich danke ausdrücklich unserer Schulleitung, den Schülern, den Eltern und auch Frau Hilbers für das Einlassen auf dieses Abenteuer. Es hat alles super geklappt und alle waren glücklich und heile wieder zu Hause. MERCI, Maike Kaufmann

Neues vom Garten am Pavillon

Die Arbeiten machen große Fortschritte, so dass bereits zwei der insgesamt geplanten fünf Hochbeete aufgebaut werden konnten. Nach den Herbstferien bis Ende November sollen alle Arbeiten abgeschlossen werden. Auch einige Büsche und Bäume müssen noch gepflanzt werden. Interessierte Klassen und andere Gruppen der Schule können sich dann für die Patenschaft für ein Beet bewerben. Weiter Informationen folgen!

Auszeichnung als Umweltschule

Mit den beiden Handlungsfeldern „Natur auf dem Schulgelände“ und „Verantwortungsvoll konsumieren und mobil sein“ hat sich die Schulgemeinschaft der Domschule auch im Jahr 2019 erfolgreich um die Auszeichnung „Umweltschule in Europa“ beworben. Gemeinsam konnte die Urkunde am Dienstag, den 01.10.2019, im Rahmen einer Feier in den Räumen der Universität Osnabrück, bei der die Aktivitäten des zweijährigen Projektzeitraumes präsentieren wurden, in Empfang genommen werden.