Nistkasten

Der Nistkasten an der Schulwand ist nun leer und wieder bereit, neue Bewohner aufzunehmen.

Aus den insgesamt neun gelegten Eiern unserer Kohlmeise sind nach zwei Wochen Brut kurz vor Ostern sieben Küken geschlüpft, von denen eins überlebt und es in die Natur geschafft hat. Dass so eine hohe Anzahl an Jungvögel nicht überlebt ist in der Natur nicht unüblich, nur selten wachsen alle der Jungen auf.

Die Küken werden in der Anfangszeit ihres Lebens mehreren Gefahren ausgesetzt. Kälte und ungünstige Witterungen erschweren unter Umständen die Aufzucht der Jungen. Gerade der Mai dieses Jahres war deutlich zu kalt. Um nicht auszukühlen müssen die Tiere viel mehr Energie aufwenden. Diese Energie fehlt ihnen allerdings, wenn sie nicht genug Nahrung finden, denn auch die Insekten, welche als Nahrung dienen, fliegen aufgrund der Kälte nur sehr vermindert in der Luft.

Vielleicht ist auch einer der Altvögel gestorben und die Brut musste durch einen einzigen Vogel gefüttert werden, der nicht genug Insekten fangen konnte.

Dies können einige Gründe dafür sein, warum nur ein Vogel es geschafft hat.

Jetzt, wo der Nistkasten wieder leer ist, können wir uns darauf freuen, neue Bewohner zu empfangen. Vögel brüten nämlich mehrfach im Jahr.

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Domschule Osnabrück

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