Elternabend zu dem Thema „Mediengebrauch von Kindern und Jugendlichen – Risiken und Chancen“

Liebe Eltern,

im Zeitalter der digitalen Medien nutzen immer mehr Kinder und Jugendliche die vielseitigen Möglichkeiten der Kommunikation und Unterhaltung über das Handy und das Internet. Bereits seit einiger Zeit ist das Smartphone bei vielen ein wesentlicher Bestandteil des Alltages, und dies nahezu unabhängig vom Alter. Dabei spielen besonders WhatsApp, aber auch Onlinespiele eine große und wichtige Rolle. Doch was ist noch normal? Wa s ist exzessive Mediennutzung? Gibt es eine Grenze? Welche Gefahren gibt es?
Es ist wichtig, neben Regeln und Aufklärung, Jugendliche dabei zu unterstützen, eine eigene Haltung und individuelle Handlungsstrategien zu entwickeln. Welche Rolle wir als Erwachsene dabei spielen, wollen wir an diesem Abend darstellen und diskutieren.

Der Informationsabend richtet sich an die Eltern der Jahrgangsstufen 7 – 10.

Referent: Felix Mack
Fachambulanz für Suchtprävention und Rehabilitation – re:set!
Caritasverband Osnabrück

Termin: Mittwoch, 07.11.2018
19.00 – 20.30 Uhr
Raum E32

Das Team der Schulsozialarbeit, Julia Lahrmann und Sebastian Handt, freut sich, Sie begrüßen zu dürfen.


Elternbrief

Ein Besuch bei Pater Franklin in Bhopal

Die Koffer vollgepackt mit Gummibärchen, Bunt- und Filzstiften, Luftballons – und außerdem einer Menge Briefen von Schülern – so starteten wir etwas aufgeregt am ersten Sonntag der Herbstferien von Frankfurt aus über Neu Delhi nach Bhopal, um dort Pater Franklin und seine Kinder zu besuchen. Mit mir reiste Herr Alexander Nümann aus Osnabrück, ebenfalls ein großer Unterstützer von Pater Franklin.

Schon gleich bei unserer Ankunft wurden wir, obwohl es noch sehr früh am Morgen war, auf das herzlichste von einer Delegation aus Priestern, Schwestern und auch Schülerinnen und Schülern empfangen. Dieses herzliche Ritual, bestehend aus Waschung der Hände, Setzen eines farbigen Punktes für Glück, Segen und Willkommen auf die Stirn, Bewerfen mit frischen Blütenblättern und schließlich dem Umhängen mindestens einer Blumengirlande sollte uns in den nächsten Tagen noch sehr häufig begegnen.

Während der kommenden fünf Tage zeigte uns Pater Franklin seine Kindergärten, Schulen und die Kinderheime. Und überall hatten die Kinder großartige Programme für uns vorbereitet und sangen, tanzten, machten kleine Theateraufführungen für uns und waren unglaublich herzlich. Uns hat es sehr beeindruckt, mit wie viel Eifer und Begeisterung die Kinder uns die Ergebnisse ihrer Arbeit zeigten. Und wenn man dann bedenkt, dass keines dieser Kinder die Möglichkeit Zum Tanzen, Singen oder Lernen gehabt hätte, wenn Pater Franklin sie nicht aufgenommen hätte, wird einem bewusst, was für ein großes Werk dieser Mann geleistet hat.

Besonders beeindruckt haben uns zwei Ereignisse:

In der Nähschule durften wir etwa 60 Näherinnen ihre Zertifikate für die abgeschlossene Ausbildung überreichen. Das war ein besonderer Tag für sie, denn durch diese Ausbildung und durch die Nähmaschine, die jede zum Abschluss erhält, können die Frauen und Mädchen nun selbstständig ihren Lebensunterhalt verdienen oder zum Familieneinkommen beitragen. Die Freude darüber war deutlich spürbar.

Am vorletzten Tag unseres Besuchs durften wir nach einem festlichen Programm mit vielen Schülerbeiträgen die Ausstellung der Ergebnisse einer Projektwoche zum Thema „ Technische Entdeckungen“ eröffnen. Licht ohne öffentliches Stromnetz, Anlegen von Wasservorräten, Modelle zur Energieersparnis usw. wurden hervorragend präsentiert und erklärt. Die zukunftsweisenden Ideen der Schülerinnen und Schülern und auch die selbstbewussten und detailgetreuen Präsentationen – in der Regel erstellt aus Abfällen, die kreativ eingesetzt wurden – haben uns beeindruckt. Übrigens auch diese Schule in Bhopal hat genau wie wir das erklärte Ziel, sich gegen Rassismus und Ausgrenzung einzusetzen.

Ein Besuch in der Lepra-Station oder in der Kolonie der ehemals Leibeigenen, bei der Ärztin Dr. Ritu, die unermüdlich Pater Franklins Kranke versorgt oder auch im Kindergarten „Tiny Tods“, der ersten Station der Kinder, haben uns sehr bewegt und gezeigt, wie das gespendete Geld eingesetzt wird.

Die Lebensweise der Kinder bei Pater Franklin ist sehr einfach und trotzdem sind alle Kinder glücklich, fröhlich und begeistert. Alle Menschen dort begegneten uns mit unglaublicher Wärme und Herzlichkeit und vor allem auch Dankbarkeit. Immer wieder erwähnte Pater Franklin in seinen Ansprachen sehr deutlich, dass alles, was er den Kindern anbieten kann, nur durch die Spenden aus Deutschland, von der Indienhilfe möglich ist. Es ist gut zu sehen, dass unsere Hilfe dort ganz direkt ankommt. Durch unser Geld und gleichzeitig durch die gute Arbeit der Menschen in Bhopal kann so vielen Kindern geholfen und eine Perspektive gegeben werden.

Auch hier gilt unser Dank allen, die sich immer wieder für Pater Franklins Arbeit einsetzen und ihn unterstützen.

Sabine Müller


Mit dem singenden Bus durch England

Energiegeladen, stimmungsvoll, immer gut drauf und vor allem talentiert! Eure Begabung gehört gesammelt in den Jugend-Chor von Frau Mieth! Großartig!

Mal ganz abgesehen von eurer Gesangskunst, war diese Englandfahrt tatsächlich auch deshalb außergewöhnlich, weil ich das seit vielen Jahren bewährte Programm (zugegebenermaßen egoistisch)  mit kleinen Nuancen abgewandelt hatte, um selbst neue Eindrücke zu sammeln.

Mein Fazit:

Das True Crime Museum in Hastings war schon cool, aber ohne Übersetzung doch sehr anspruchsvoll für euch. Und für ängstliche Seelen ist das auch nichts. Da muss nächstes Mal etwas anderes her. We’ll see.

Der London Theatre Workshop war nur so mittelmäßig. Ihr habt das toll gemacht! Die Schauspieler im Prinzip auch. Ich glaube, sie hätten die Gruppe teilen sollen, dann wäre es für die beiden weniger anstrengend gewesen und ihr hättet nicht so lange warten müssen, eure Waschmaschine oder den Blumenstrauß zu präsentieren.

Und die Thames Clippers waren ja der totale Reinfall. Zwei Stunden Wartezeit trotz Pre-Booking hat mich doch aus der Fassung gebracht. Aber IHR wart so entspannt als wir wieder mit der Tube zur O2 Arena gefahren sind. Und ALLE (…ja gut, Ausnahmen gibt es ja immer, Herr Hofschröer) hatten tatsächlich noch ihre Travelcard! Ein Traum.

Letztlich ist jede Englandfahrt anders, egal wie das Programm aussieht. Das liegt natürlich immer an den Menschen, die mitfahren. Fange ich mal bei Frau Igelbrink und Herrn Hofschröer an: Bestes Team. Besser geht nicht! Was für eine Woche mit euch! Thank you so much and a big big hug!

Und jetzt komme ich zum Wesentlichen. Ihr wart fantastisch. Und damit meine ich jetzt nicht das Singen. Ihr wart immer pünktlich. Ihr habt zu keiner Zeit herumgenörgelt (naja, zumindest haben wir es nicht gehört). Ihr habt euch prima mit dem anderen Lebensstandard in euren Gastfamilien arrangiert, denn das gehört auch zum lifelong learning oder interkulturellen Lernen dazu. WOW- und keiner ist beim Duschen gestorben! *TOP*

Besonders gefreut hat mich jedoch als der family organizer Valerie (die blonde Frau, die morgens immer beim Abholen mit im Bus saß) am Abfahrtsmorgen ausdrücklich betonte, ALLE Gastfamilien haben die Rückmeldung gegeben, sie hätten die besten Gastkinder ever gehabt. DAS war für mich auch neu, das hatte ich auch noch nie!  So! Passt ausgesprochen gut ins Bild!

Eine schlechte Nachricht bleibt mir noch zum Schluss. Der Plan mit dem kollektiven Sitzenbleiben, um im nächsten Jahr wieder mitzufahren, wird nicht aufgehen. Ich fürchte, dass würde auffallen. Also, behaltet diese Fahrt in guter Erinnerung, lernt fein weiter in der Schule. Ich sehe euch beim nächsten Auftritt im Jugend-Chor. Freue mich schon!

 

Eure Michaela Niermann

„Let’s Sing!“ – 7F nimmt an Chorprojekt der Städtischen Bühnen OS teil

Inmitten von hundert anderen Schülerinnen und Schülern von vier Osnabrücker Schulen hatte die Klasse 7F der Domschule zusammen mit ihrem Musiklehrer Herrn Friedrich viel Spaß an ihrem ersten Arbeitstag mit den Profis vom Theater. Das Projekt gipfelt in einem großen Konzert am 29. Mai 2019 im Theater am Domhof, zu dem wir jetzt schon herzlich einladen!

Dankeschön

Liebe Schülerinnen und Schüler!

Am vergangenen Freitag fand unser Sponsorenlauf für Pater Franklin statt.

Wir möchten euch dafür danken, dass ihr euch mit so viel Engagement und auch mit großem Spaß daran beteiligt habt. So habt ihr dafür gesorgt, dass dieser Lauf – zusammen mit dem Erntedankmarkt – zu einem wunderbaren Fest für die gesamte Schulgemeinschaft wurde.

„Wir gemeinsam für Pater Franklin“ – das wurde an diesem Tag ganz besonders deutlich.

Vielen Dank für euren großartigen Einsatz!

Und auch das Ergebnis wird beachtlich sein. Sobald wir wissen, wie viel ihr „erlaufen“ habt, werden wir euch informieren.

Ein ganz besonderer Dank gilt allen Lehrerinnen und Lehrern sowie den Eltern und auch euren Sponsoren. Nur durch diese große Unterstützung und das gemeinsame Engagement aller wurde dieses erfolgreiche Fest möglich.

Zur Erinnerung:

1,00 €  =          1 Sack Reis

5,00 €  =          Ernährung für ein Kind für einen Monat

12,50 € =          Ernährung und Versorgung für ein Kind für einen Monat

22,00 € =          Ernährung und Versorgung und umfassende Schulbildung für ein Kind für einen Monat

 

In den Herbstferien besucht Frau Müller Pater Franklin in Indien und wird viele Fotos vom Sponsorenlauf und auch eure herzlichen Grüße mitnehmen.

Eindrücke vom Erntedankmarkt

Für Pater Franklin haben die Schülerinnen und Schüler der Domschule  auch in diesem Jahr wieder einen Tag lang ihre Zeit zur Verfügung gestellt. Ob Rasen mähen bei Oma, Fenster putzen bei den Nachbarn, Kisten stapeln im Geschäft, Brötchen verkaufen beim Bäcker – der Erlös all dieser Arbeiten wurde an die Indienhilfe gespendet. In diesem Jahr wird das Geld für die Ernährung und Versorgung der über 1000 Kinder verwendet, die in Pater Franklins Internaten leben. 

Unser jährlicher Sozialer Tag ist eine wichtige Säule der Unterstützung für Pater Franklin und seine Kinder.

Ganz herzlichen Dank!


REDuSE

Reichlich Expertenwissen bekamen die Schülerinnen und Schüler der 6. bis 8. Jahrgänge durch den interaktiven Vortrag „REDuSE“ des Vereins Multivison e.V. In dem ca. 90 minütigen Programm ging es um die Endlichkeit globaler Rohstoffe und Ressourcen und dem Zusammenhang mit unserem Konsumverhalten. Anhand von einer Vielzahl von Beispielen wurden viele Ideen aufgezeigt, wie wir dieser Herausforderderung begegnen können. Unser Fazit: Ein Problem, das uns alle angeht!